Die Konstruktion von Terrassen erfordert viel Fachwissen, deshalb sind Hersteller- und Systemvorgaben genau zu beachten. Die nachfolgenden Ausführungen dienen zu Informationszwecken und helfen, Schäden zu vermeiden.


Für die Befestigung von Terrassendielen sind grundsätzlich rostfreie Edelstähle zu verwenden. Bei gerbstoffreichen Hölzern kann es bei beschichteten Schrauben zu Korrosion und dunklen Verfärbungen kommen. Beim Verlegen sollte eine Holzfeuchte von max. 16 % eingehalten werden (+ / – 2%).

 

Der Befestigungsabstand zum Hirnholzende soll mindestens 50 mm und maximal 100 mm betragen.

Der Fugenabstand für Dielenbreiten von 90 –120 mm sollte mindestens 5 – 8 mm betragen.

Der Achsabstand der Unterkonstruktion sollte etwa zwischen 400 mm und 500 mm liegen.

Kurze Achsabstände stellen sicher, dass sich das Verziehen einzelner Terrassendielen in Grenzen hält und der Belag eben und stolperfrei bleibt.

Die Längsstossausführung sollte niemals auf der Unterkonstruktion ausgeführt werden. Der Stossabstand sollte 5 mm betragen. Der Befestigungsabstand zum Hirnholzende sollte mindestens 50 mm und maximal 100 mm betragen. Der Abstand zwischen Terrassendiele und Unterkonstruktion sollte mindestens 5 – 8 mm betragen. Nur dann kann die Durchlüftung der Terrasse und die Unterbindung der Kapillarwirkung gewährleistet werden.

Der Bodenkontakt der Unterkonstruktion ist zu vermeiden! Bei bewitterten Terrassen sollte zwischen Unterkonstruktion und Boden mindestens ein Abstand von 30 mm bestehen. Wasserdichte Flächen erfordern ein Gefälle von 1.5 – 2 %, damit das Wasser abfliessen kann.